Google - Rausschmiss im großen Stil?

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Nach Angaben von Webguild soll Google bis zu 10.000 Mitarbeiter entlassen. Um vor Aktionären und in der Öffentlichkeit nicht schlecht dazustehen, wurden die Beschäftigten angeblich heimlich still und leise "freigestellt".

Webguild führt weiter aus, dass Google sich eines Tricks bedient, offiziell sind nämlich nur rund 20.000 Leute bei Google angestellt, weitere 9.000 -10.000 gelten nicht als Vollzeitangestellte. Sie werden dazu strategisch alle sechs Monate in eine andere Abteilungverwiesen.

Bis jetzt ist von Google noch keine Stellungnahme veröffentlich worden, und auch im Post von John Batelle, in dem er Googler welche gekündigt werden sollen, auffordert sich zu äußern sind bisher keine Kommentare eingegangen.

 

update:

Andre Alpar fragt sich indes ob die Anzahl der Qualitiy-rate abnehmen wird und so mehr Spielraum für Spam entsteht.   Wir werden sehen

Google startet Search-Wiki

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Schon vor einiger Zeit wurden in den Ergebnisseiten von Google.com Hot or not Buttons gesichtet, gestern hat Google dann ofiziell das sogenannte Search-Wiki vorgestellt.

Die verschiedenen Werkzeuge zum personalisierten sortieren von Suchergebnissen werden vorerst nur eingeloggten Besuchern angezeigt. Die Funktionalitäten umfassen das neu sortieren von Suchergebnissen mittels hoch- und runterbuttons sowie das löschen und kommentieren von Ergebnissen. Die Userkommentare werden in Form eines Wikis aggregiert und allen Usern angezeigt, die die entsprechende Funktion nutzen.

Was bedeutet dieses Feature für SEOs ?

Momentan eher weniger. Die Sortierungen der User werden vorerst keinen Einfluss auf das Ranking nehmen, allerdings ist davon auszugehen, dass sobald eine entsprechende Beteiligung vorhanden ist Google auf diese Daten zurückgreifen könnte. Das der Search-Wiki genauso wie andere Social Plattformen anfällig dafür ist gegamed zu werden sollte aber auch klar sein.

Ebenfalls ineressant könnten auch die Search-Wiki Kommentarseiten sein, vielleicht lässt sich auch über diese das eine oder andere Bisschen Traffic abgreifen.

 

 

Lively ist Tot

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Das nicht alles was Google kopiert startet auch ein Erfolg wird sollte den meisten inzwischen bekannt sein, Nicht anders ergeht es jetzt dem 3D Chat Lively, dieser wird ab 31. Dezember eingestellt.

Google begründet den Schritt damit, dass sie ihre Ressourcen anders einsetzen möchten. Die Realität ist eher, dass fast keiner die Plattform benutzt hat, und die Plattform dementsprechend ein Verlustgeschäft war.

Interessant auch die Argumentation von Markus Hopkins auf Mashable , seiner Meinung nach war die Community zu Prüde um für ihre Mitglieder attraktiv zu sein, ihr fehlen die beiden Grundsteine des Internet:

"I’ve said it before and I’ll say it again - the Internet has been built on two cornerstones: sex and hate. You’ll have griefers anywhere there’s a group of people, and if there’s anywhere that creativity’s encouraged, folks will use that creativity to come up with new ways to talk about, view, or engage in virtual sex."

 

Google Mobile App nutzt Spracherkennung

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Die kürzlich erschienene Google Iphone Applikation nutzt Spracherkennung um Suchanfragen durchzuführen. Die eigentliche Spracherkennung wird dabei nicht durch die Hardware des Telefons ausgeführt, sondern findet bei Google statt.

Das erlaubt eine höhere Präszision der Erkennung, da Google eine umfangreiche Sprachdatenbank und die benötigte Rechenleistung für eine solche Anwendung bereitstellt.

Außer der Spracherkennung benutzt die Applikation auch den Bewegungssensor des Iphones, wird das Telefon bei gestarteter Anwendung ans Ohr geführt, startet das Programm die Spracheingabe.

Auch die Positionsdaten fließen in die Suche mit ein. Im offiziellen Demovideo wird das anhand einer Suche nach dem Kinoprogramm in unterschiedlichen Städten dargestellt. Es wäre aber auch denkbar diese Daten in eine Maps Anfrage als Startposition einfließen zu lassen.

 

Datenschützern läuft mit Sicherheit jetzt schon der kalte Angstschweiß die Stirn herunter. Jetzt weiß Google nicht nur welchen Film ich sehen möchte, sondern auch noch wo ich tatsächlich hingehe um ihn anzusehen.

 

via Oreilly , Google Mobile Blog